Fetish-Film Productions

 

 

 

 

 

EIN HERRLICHER TRAG 

 

Wir hatten mal wieder Gäste. Nein, Moment. Halt. Nicht war ihr jetzt denkt! Ich freue mich über jeden Gast, ehrlich! Aber über längere zeit hinweg mit Marco im selben Zimmer schlafen? Ich bin wirklich gerne mit ihm zusammen und teile auch alles mit ihm, aber mein Bett ist mir heilig, bei aller Liebe. Ich war da schon immer eigen. Na ja, und während eben diese Gäste da sind, fällt das flach. Jedenfalls waren die jetzt schon eine Woche da, und ich wollte zu gerne mal wieder eine Nacht durchschlafen. Diese Gäste waren übrigens eine Familie, mit denen wir in der Schweiz gut befreundet gewesen waren und der Bruder der Mutter. Also, der Mutter eben dieser Familie. Meiner Freundin.

Wir haben gerade gegessen und sitzen friedlich am Frühstückstisch. Es war, wie in Spanien üblich zu dieser Jahreszeit, ein sonniger Tag, und wir hatten uns einen Besuch im nahe gelegenen Freizeitpark „Terra Mítica“ in Benidorm vorgenommen.

Nach einem kurzen Vormittagsschlaf fuhren wir los. Ich vorne, neben dem Bruder der Mutter, Klaus, ach das ist doch quatsch mit diesen Verwandtschaftsverhältnissen. Also, noch mal:

Ich vorne, neben Klaus, die Familie, (Mutter Beate, Vater Bernd, Sohn Kim und Tochter Svenja) hinter uns, teils auf der Rückbank und teils im Kofferraum, fuhren wir also gen Süden. Kaum sind wir auf der Autobahn, fängt Kim wieder an zu stänkern. Von „ach, das ist doch scheiße, so ein Park ist doch was für Babies.“ über „Halt doch mal an, ich muss aufs Klo“ bis hin zu: „Ey du fährst ja wie n Opi, überhol doch den Audi da vorne mal!“ Ich hatte echt keinen Nerv mit dem Bengel. Nicht dass ihr jetzt denkt, er sei 6, oder 7 Jahre alt. Der Kerl ist 16, ja! 16 Jahre alt!!! *schrei

 

Die Eltern saßen wie immer.. Moment! Ich weiß genau, was ihr euch jetzt denkt, ihr Schweine. Aber da seid ihr an die falsche Schreiberin gelangt. Ich steh nicht auf kleine Jungs! :oP

Also, wie gesagt, die Eltern machten einen auf ignorieren und Klaus, der einzige, der manchmal noch was zu dem Jungen zu sagen hatte, fährt… mir ist es also zu dumm. Ich dreh mich um, nehme Kims Hände, ziehe sie auf den Vordersitz, die eine Hand links, die andere rechts an der Lehne vorbei, und halte sie vorne zusammen. Klaus, halte mal vor der Kasse rechts an und gib mir die Kabelbinder aus dem Kofferraum!“ Klaus, der nie groß nachfragt, sondern meist brav macht, was man ihm sagt, tut wie ich ihm geheissen habe.

Ich binde dem Gör, das schon einen ganz roten Kopf vom schreien hat übrigens, die Hände mit zwei Kabelbindern zusammen, so dass er sie nicht zurückziehen kann. Das ist bestimmt sehr straff, aber sonst hat es ja seinen Zweck nicht erfüllt. Muss also sein. Dann, die Eltern und Svenja saßen übrigens nur geschockt da und sahen mich fragend an, gurtete ich ihn an, gab ihm eine Ohrfeige, weil er zuvor natürlich nicht angegurtet war, und zurrte den Gurt so eng, bis er einrastete. Weil er immer noch schrie wie am Spieß, zog ich meine Stiefel aus und stopfte ihm die rechte Socke satt in den Mund. (ich nahm die rechte Socke, weil diese schon ein Loch hatte, und ich mir überlegte, dass es um diese nicht so schade wäre, wenn Kim sie zerbeißen würde.

Oder verschlucken.

Oder so.)

Nachdem nun, außer einem kläglichen Wimmern, welches sich komisch dumpf anhörte, endlich Stille eingekehrt war, definierte ich den Tagesablauf neu:

„Svenja, Bernd und Beate, ihr geht in den Park und habt einen schönen Tag. Und Klaus und ich passen auf Kim auf, der darüber nachdenkt, was für ein böser Junge er ist und wie er seine Eltern für die restlichen zwei Jahre, die sie ihn durchfüttern müssen, zu den glücklichsten Eltern auf Erden machen kann…  hat jemand Einwände?“

Ich schaute mich um. Aber außer dem verstärkten dumpfen Wimmern sagte niemand was. Und Hey! Bleiben wir fair: wimmern heißt noch lange nicht „Einwand haben“.

 

Ich drehe mich um. Meine Katze liegt auf meinen Beinen. Mein Bein ist eingeschlafen. Nein, ich mag es nicht wecken. Soll es weiter schlafen. Aber es kribbelt. Hör auf zu kribbeln! Ooch, Bein, bitte wach auf! Ich schüttle es leicht. Es erwacht gaaanz langsam. Es kribbelt. Hör auf zu kribbeln!!! Sonst werde ich böse. Ganz böse. Böse… böser junge…

 

Der böse Junge sitzt im Auto. Die Eltern haben mit Svenja gerade den Park betreten. Sie schauen sich noch mal zweifelnd nach uns um. Ich winke ihnen hinterher. „Genießt es. Ihr braucht euch nicht zu beeilen. Die Abendshows müsst ihr euch unbedingt ansehen. Die Pyramide im ägyptischen Teil ist irre beleuchtet! (stimmt übrigens wirklich! Müsst ihr euch unbedingt mal ansehen. http://www.terramitica.com/)

 

Sie kucken noch etwas schockierter aber drehen sich doch um und gehen. Fragt mich nicht warum, aber ich denke, sie lebten damals noch in dem Irrglauben, ich wüsste, was ich tue…..

 

Wir setzten uns also ins Auto und ich wies Klaus an, ins nahe gelegene Einkaufszentrum zu fahren. Unterwegs wollte mich das Gör hinter mir die ganze zeit kneifen. Ich musste meine ganze Kraft zusammen nehmen und meinen rücken in die lehne drücken, bevor von hinten nach einem dumpfen Aufschrei endlich kein Gegendruck mehr kam. „Geht doch.“ sagte ich und ließ ein bisschen lockerer. Ist ja auch super anstrengend und sieht zudem von außen doof aus, wenn ich, die Beine angezogen gegen das Armaturenbrett gepresst, mich in den Sitz drücke. Muss ja nicht sein.

Bei dem Einkaufszentrum angekommen, wies ich Klaus an, in die Tiefgarage zu fahren. Im untersten Stockwerk, der hinterste Parkplatz. Zum Glück war er frei. *smile

Klaus und ich gingen zum Aufzug, und, stellt euch vor… wir mussten das Licht in der Garage 6!!! mal neu anschalten, weil das so ein „nach-30-sekunden-geh-ich-aus-Schalter“ war… es war so stockdunkel in der Garage, dass wir nicht mal den Lichtschalter fanden, bis wir mit dem Feuerzeug danach leuchteten. Das nervte mich total, denn ich hasse es, zu warten. Auch auf einen Aufzug.

 

Wir fuhren gleich in den 3.Stock des 17-stöckigen Einkaufs-Tempels. (die es in Spanien gar nicht gibt. Aber so was, Freunde, nennt man künstlerische Freiheit! :oP)

„pling“ „3.Stock“ bestätigte mir eine angenehme Frauenstimme mein Ziel. Eine Glitzerwelt öffnete sich vor mir, als sich die Lifttüren lautlos auseinander schoben. Ich war im Paradies. Zumindest fühlte ich mich so, denn vor mir erstreckte sich in seiner ganzen Pracht ….

Ein Schuhladen.

Wie hypnotisiert ging ich darauf zu. Tief sog ich den Duft in meine Lungen. Ja, das hier war meine Welt. Hier war ich zu Hause. Leder, Kunstleder, Stoff, Wildleder, Sandalen, Stilettos, Pumps, High Heels, Plateaus, Pfennigabsätze. Kommt zu mir, meine geliebten Babies, Mama ist da!!!

Wie von selbst fanden meine Beine den Weg zu meiner Größe. Klaus tapste friedlich hinter mir her. (Marco hat Klaus übrigens nach seiner Abreise mit dem Fernsehdetektiv „Colombo“ verglichen. Und rückblickend muss ich sagen, das hat was. Mir ist bei vergangenen Diskussionen schon aufgefallen, dass hinter seinem manchmal etwas trotteligen Auftreten ein sehr scharfer Verstand steckt und er diesen, wenn er denn mal was von sich gibt, erstaunlich oft gebraucht.)

Item, wir waren im Schuhladen.

Ich also voraus, meine Stiefel schon halb ausgezogen, bereit, neue, jungfräuliche Schuhe über meine gierig danach lechzenden Füße zu streifen.

Ich setzte mich auf den Hocker und hielt Klaus meinen Fuß entgegen. „Zieh mir mal den Schuh aus und bring mir einen dieser Probiernylons von der Kasse.“

Brav tat er, wie ihm geheißen und trottelte zur Kasse. Das hatte ich nun davon, dachte ich mir noch. Bloß weil ich dem Gör unten im Auto den Mund hab stopfen müssen, musste ich jetzt hier in so eine alte, verschwitzte Nylonsocke reinsteigen. Wenn ich nur schon daran dachte, wie viele Frauen die schon an den Füßen hatten… und hier in Spanien nehmen die das nicht so genau mit der Sauberkeit… (das ist leider an manchen Orten keine „künstlerische Lüge“)

 

Da ich keinen Bock hatte, das Ding auch noch anzufassen, ließ ich mir von Klaus das Nylonding anziehen, das auch tatsächlich ein bisschen Staub aufwirbelte, als er es voneinander zog. Ob das von einem Pulver kam, welches die Angestellten darauf streuten oder von getrocknetem Schweiß… so genau wollte ich es gar nicht wissen…

Aber wenden wir uns schöneren Dingen zu und werfen einen Blick auf das Schuhregal vor mir.

 

Ein paar Stiefel waren mir schon auf dem Hinweg in die Augen gestochen. Hellbraune Wildlederstiefel. Vorne dünn zugeschnitten, mit spitzem Spitz, hinten ein ca. 8 cm. Hoher, ebenfalls spitz zulaufender Absatz. Bis kurz vors Knie schlängelte sich der weiche Stoff an meine Wade, der Reißverschluss machte das unverwechselbare Reißverschluss-Geräusch beim hochziehen, (hat dieses Geräusch eigentlich einen Namen, außer „ratschen“? und sofort fühlte sich mein Bein an… na ja.. wie sich eben ein Bein anfühlen muss, wenn es einen werkneuen Stiefel um sich fühlt. Ich zögerte den schönsten Moment noch ein wenig hinaus und begutachtete mir den Stiefel von allen Seiten. Dann, langsam, bedeutungsvoll, erhob ich mich, belastete den bestiefelten Fuß langsam mehr, bis ich… -ich hielt einen Moment inne- diesen Schuh das erste Mal voll belastete. Nun kam er richtig zum tragen. Nun spürte ich ihn, den Schuh, wie das Leder sich satt um meinen Fuß spannt, die Ferse in den Stoff gedrückt wird, die Zehen versuchen, sich wie Soldaten eng aneinera—autschhhhhhhh das war wohl nix… diese scheiss-spitz-zulaufenden Schuhe lassen normalen Zehen einfach keinen Platz. Ich versteh nicht, wie das andere Frauen machen, aber ich brauch bei solchen Schuhen immer eine Nummer größer… (ich weiß das, aber ich lauf trotzdem immer in die kleinere Abteilung.. woher kommt das eigentlich? Was ist soo gut an kleinen Füßen??? Aber das ist eine andere Geschichte.)

Ich verzog also das Gesicht und setzte mich, den Umständen entsprechend relativ rasch, wieder hin, da es keine gute Figur macht, auf einem, und dann erst noch dem linken!, Bein durch einen Schuhladen zu hüpfen…

(übrigens: ps: wer sich nicht für offtopic interessiert, sollte diesen Abschnitt überspringen. Ich mach jetzt mal extra einen Absatz:

 

Ich finde schon lange, dass man in Schuhläden so eine Ballerina-Stange ansetzen sollte. Ist doch wahr. Hätte ich einen Schuhladen.. ich würds tun. Seht euch doch mal all die Leute beim Schuhe kaufen an.. Jeder versucht sich so gut wie möglich darzustellen, und sieht doch einfach nur doof aus. Außerdem würd ich in meinen Schuhladen Sessel stellen, so richtig bequeme Fernsehsessel, und davor so hübsche kleine Bußschemel… busschemel?, nee, Bußschemel. Vielleicht liest das ja gerade ein Schuhverkäufer.. also Bundy: das ist DIE Geschäftsidee! Der könnte mir dann vielleicht gleich noch erklären, warum es immer so wenige Sitzmöglichkeiten gibt in einem Schuhladen. *nerv

 

 

Also.. der Schuh ging mir also nicht, ich brauchte einen anderen. Ich überschaute das Regal. Oh ja, der! Genau der… ein schwarzer Hochglanzstiefel, der Schaft halbhart, verläuft bis mitte Wade, die Sohle läuft relativ spitz zu, allerdings nicht ganz so spitz wie der vorherige, und der Absatz ist im Stahllook nach unten spitz. Sieht super toll aus, muss ich haben. Ich wollte mich schon nach dem guten Stück strecken, als mir Klaus zu Hilfe kommen wollte und mir ein Schuh (und erst noch nicht den, den ich wollte), auf den Kopf fällt. Der Absatz rammte sich in meine Stirn, ich presste meine Hand auf die schmerzende Stelle und haute Klaus instinktiv eine runter. Ich will ihn gerade verbal zusammenstauchen, als eine Verkäuferin angelatscht kam (anmerk. der Red. Spanier latschen IMMER!!!) und mich fragend ankuckte. Ich grinse sie an, winke mit der Hand ab und bestätigte: „solo mirar, gracias.“ Sie war froh, dass sie nicht arbeiten musste und schlurfte wieder weg.

Jetzt wollte ich Klaus nicht mehr anschreien, ich wollte nur noch den Schuh. Weil ich aber anscheinend ohne Hilfe nicht dran kommen konnte, sagte ich zu Klaus: „Leg dich mal auf den Boden, ich komm nicht an das Gestell ran!“

Er schaute sich im Lokal um, dann schaute er mich an und fragte nach:“ Wie? Jetzt? Hier?“ Ich schaute ihn nur an, denn einer Antwort bedurfte diese Frage nicht, wie ich fand. Er dachte noch mal kurz darüber nach, schockiert war er nicht, er kannte meine komischen Eigenarten schon, und entschied sich dann wohl, das Spielchen mitzumachen, denn er legte sich gemächlich vor mir auf den Rücken.

 

Eine Mücke.  Brummt an meinem Ohr. Soll weg. Ich schlage nach ihr. Wedle mit der Hand in der Luft rum. Scheißmücke. Sie scheint mich anzugreifen. Ich schlage mir aufs Ohr. Das tut weh. Schmerz. Am Kopf. Die Mücke. Jetzt ist sie weg. Doch der Kopf tut weh.

 

Ich rieb mir noch mal die schmerzende Stelle an meinem Kopf und  stellte mich auf Klaus Bauch. Dann nahm ich mir den Schuh aus dem Regal, den ich wollte. Hier konnte ich mich festhalten, und ich sah da drüben noch einen anderen Schuh, den ich auch wollte. Ich verlagerte mein Gewicht aufs linke Bein und zog mir den auserwählten Stiefel über den Fuß. Fühlte sich gut an. Klaus stöhnte. Dieser Schuh war ohne Reißverschluss, und er ließ sich einfach überziehen. Ich stellte mich langsam auf ihn. Dem ersten Belastungstest hielt er gut stand. Doch auf dem weichen Untergrund war das auch kein Wunder. Der Bauch ist als Testboden definitiv nicht geeignet. Ich stellte meinen Fuß weiter nach oben auf die Brust, verlagerte mein ganzes Gewicht darauf und genoss meine erste volle Berührung mit dem neuen Schuh. Wundervoll. Ich drückte meine Ferse runter und fühlte das weiche Leder sich an meinen Fuß schmiegen.

Ich ahmte vorsichtig Schritte nach, indem ich immer abwechselnd mein Gewicht von den Fersen auf die Zehen, und somit von Klaus Brust auf Klaus Bauch verlagerte. Doch… dieser Schuh fühlte sich richtig an. Ich stellte Klaus den neuen Schuh übers Gesicht und fragte, was er kostete. Klaus schaute sich den Stiefel von unten an, doch ich habe meinen Fuß anscheinend zu nahe an seinem Gesicht, denn er konnte den Preis nicht entziffern. Wie schon gesagt, hasse ich es zu warten. Auch auf eine Information. Also drückte ich ihm den Stiefel aufs Gesicht runter, in der mikroskopischen Hoffnung, ihm den Preis auf die Nase abzukopieren, damit ich ihn selber lesen konnte. Unglücklicherweise war dies nicht möglich, wie ich erkannte, als ich ihm den Fuß wieder vom Gesicht nahm. Doch etwas anderes sah ich: auf der Sohle dieses Schuhs, sozusagen als Profil, waren kleine Herzen eingestanzt. Die hinterliessen auf der achsozarten Stirnhaut von Klaus wortwörtlich herzliche Spuren. Die Schuhe sind gekauft. Aber den Preis wollte ich trotzdem erfahren. Also hielt ich noch mal meinen Stiefel über Klaus Gesicht und stellte mich dabei auf den Absatz des anderen Fußes. Die Schuhe, mit denen ich gekommen war, waren nämlich auch nicht ohne. Braune kniehohe Stiefel im Schlangen-Look, total cool wie ich finde. Natürlich mit spitzem Absatz… jedenfalls drückte ich diesen in Klaus Bauch, und hoffte so auf schnellere Antwort auf meine Frage. Nachdem seiner Lunge pfeifend etwas Luft entwichen war, brachte er dann auch tatsächlich den Preis raus. 39 Euro. Nun, ich musste sie haben. Es würde bestimmt wieder mal kühler werden, und man könnte auch hier in Spanien mal ein warmes Paar Schuhe brauchen. Es könnte morgen schon richtig kalt werden. Man muss immer vorgesorgt haben. Allzeit bereit sozusagen.

 

Ich stieg also von Klaus runter, setzte mich wieder auf den Hocker und wartete, bis er mir die Stiefel und diese eklige Socke ausgezogen hat. Klaus entschied sich aber lieber dafür, noch ein bisschen liegen zu bleiben und sich den Bauch zu reiben. Nun Klaus… die Leser hier sind um einiges schlauer als du.. ich hasse es zu warten………

 

Sein Kopf lag sozusagen direkt unter meinem Hocker, und nachdem ich mir den Stiefel vom Fuß geschüttelt hatte, stellte ich ihm meinen Fuß aufs Gesicht. Ich nahm seine Nase zwischen meine Zehen und drückte zu. Er fuchtelte wild herum und wollte meine Füße wegstoßen, in dem Moment steckte ich ihm meine Zehen so tief in den Mund wie ich konnte. Sofort stellte er seinen Widerstand ein. Ich möchte dazu noch sagen, dass wohl von mir alle wussten, wie ich drauf bin. Mössiö Klaus hat mir allerdings noch nie gebeichtet, dass er ein etwas abartiges Sexualleben unterhält. Für mich war er immer ein Normalo. Dass er jetzt wie ein Verrückter anfing, an meinen Zehen zu saugen, verwirrte mich selbst wohl am meisten und ich merkte, wie mir das Saugen und Drücken an meinen Zehen anfing zu gefallen. Ich zog meinen Fuß einige Zentimeter zurück und ließ so seiner Zunge etwas Spielraum. Er fing sofort an, mit seiner Zunge gegen den feucht werdenden Stoff des Strumpfs zu drücken und suchte sich einen Weg zwischen meine Zehen. Langsam stieß er mit den Lippen das Nylon zurück und nahm meine große Zehe in den Mund. Als er anfing daran zu saugen, biss ich mir unwillkürlich auf die Lippen und ein zischender Atem entwich meiner Lunge. Ich spürte, wie sich in meinem Unterkörper die Hitze staute, als er begann, mit seinen Händen meine Fußballen zu streicheln.  

 

Diese Situation hat wohl keine Minute gedauert, und umso erstaunter war ich über mein eigenes Empfinden. Doch ich kehrte schnell in die Wirklichkeit zurück, als ich eine ältere Frau räuspern hörte, die sich anscheinend nicht hinter den Regalen hervortraute. Ich setzte mich also auf, ließ mir von Klaus den Strumpf ausziehen und zog mir meinerseits die „alten“ Stiefel an.

Wir schienen nicht allzu viel Aufsehen erregt zu haben, denn die Verkäuferin bediente mich mit dem gleichen gelangweilten Blick, den sie eben schon drauf hatte.

 

Jetzt wollte ich mich erst mal setzen und etwas trinken. Im 17ten stock des 17-stöckigen Einkaufszentrum gibt es, wie überall in den 17-stöckigen Einkaufszentren, ein Freiluftcafe. Über den Dächern von Benidorm sieht man dort aufs Meer hinaus, mit Palmengarten, Vögeln, die in den Bäumen leben, Swimmingpools und knackigen Kellnern, die eifrig herumeilen und den wenigen ausgesuchten Gästen kühle Drinks bringen. In diesen Freiluftcafes ist so ungefähr alles erlaubt was Spaß macht. Niemand kümmert sich groß darum, was sein Tisch- oder Liegestuhlnachbar macht und tut. Ein herrliches Ambiente für einen herrlichen Tag. (seht ihr, Leute, was man sich mit dieser künstlerischen Freiheit alles kreieren kann…Sollte jemand in der Realität so ein Cafe kennen: vanessa@fetish-film.ch )

 

Wir fuhren jedenfalls da hoch, „ping“ „17.Stock.“ dieselbe Stimme, die uns den 3.Stock angekündigt hat. Die hätten doch eigentlich für jede Etage eine andere Stimme nehmen können, dachte ich mir noch…

 

Aber diese Gedanken hatte ich schnell vergessen, als ich diesen 17.Stock betrat. Ein wunderschöner Garten, wie er mich an das Paradies erinnerte, tat sich vor mir auf. Strahlender Sonnenschein fiel auf die wenigen lachenden Gesichter, die sich um den Swimmingpool der Sonne darboten. Ich fühlte mich wie aufs Traumschiff versetzt, bloß dass hier alles ein bisschen… nun.. freizügiger war.

Dort drüben peitschte gerade eine in Lack gekleidete Frau ihren Sklaven aus, der über einen Strafbock geschnallt vor ihr den Hintern in die Lüfte erhob. Und weiter drüben, beim Whirlpool, da ließ sich grad ein betagterer Herr von zwei blonden Teenies verwöhnen. Hinter der großen Palme stand ein Mittvierziger, die Hand in der nicht vorhandenen Hose, und ließ sich von dem Schauspiel um ihn rum unterhalten.

Ich suchte mir einen schönen Platz, halb im Schatten halb in der Sonne, und machte es mir, nachdem ich mich dem Stand der Mode angepasst hatte und ausgezogen war, auf dem Liegestuhl bequem.

Sofort kam auch schon ein gut gebauter Kellner zu mir und fragte mich charmant nach meinen Wünschen. „Bacardi Cola,“ bestellte ich. Kaum hatte ich mich akklimatisiert, da kam auch schon mein Drink.

Klaus deutete ich gleich, dass er sich vor mich hinlegen soll. Am besten so, dass er den Kopf zwischen meinen Beinen, also eigentlich unter dem Liegestuhl hat. Der Liegestuhl war nur aus Querbändern gefertigt. Ca. 10 cm breite Streifen, die im Abstand von wiederum 10 cm befestigt waren. Das heißt, dass zwischen den Streifen jeweils .. na, wie viel? Genau.. 10 cm Abstand war. Unheimlich praktische Stühle, da hat sich wer richtig was gedacht bei, denn die Bänder waren fein gearbeitet und schneiden somit nicht ins Fleisch ein, halten den Stuhl zusammen und geben einem außerdem noch die Möglichkeit, gegen unten.. sozusagen offen zu sein.

Klaus Gesicht befand sich nun also unter meinen Oberschenkeln. Ich richtete mich auf und schaute zwischen meinen Beinen hindurch zu ihm runter. Ich liebe diesen Anblick. Wie er zu mir hoch schaut, abwartend, schon fast ein bisschen ängstlich.. und der Dinge harrt, die da auf ihn zukommen werden. Momentan hatte ich noch keine Ahnung, was ich mit ihm anstellen würde. Erst wollte ich mich mal ein bisschen sonnen. Ich griff nach meinem Bacardi und wollte die Cola dazuleeren, als ich gerade noch sah, dass mir dieser Trottel von Kellner braunen Bacardi gebracht hatte. Pfui Deibel.. wer sollte das denn trinken!!! Gerade als ich ihn rufen wollte, erinnerte ich mich an den Satz eines Freundes, der seit ein paar Jahren hier in Spanien lebt und alsda sagte:

„Verärgere in Spanien nie einen Kellner solange du deine Bestellung noch nicht hast. Es könnte sonst durchaus sein, dass du verdurstest.“

Nun gut. Er wird es wissen. Also? Ärger und Bacardi runterschlucken? Ich schaute auf Klaus runter…

 

 

Durst. Ich habe durst. Muss was trinken. Wasser. Ich tapse nach der Wasserflasche. Die muss doch hier sein. Ach ja, da. Durst. Trinken. Das tut gut. Besser als brauner Bacardi.

 

 Brauner Bacardi? Will ich nicht. Ich nahm das Glas und trank einen Schluck von dem puren braunen Rum. Schmeckte scheußlich. Schon im Mund spürte ich den unangenehmen, herben Geschmack. Ich beugte mich nach vorne und zielte auf Klaus Mund. Er reagierte prompt und öffnete diesen. Im Zeitlupentempo spitzte ich meine Lippen und ließ den Alkohol aus meinem Mund in seinen tropfen. Zwischen den Bändern des Liegestuhls durch traf ich erst seine Lippen und dann zielgenau seinen geöffneten Mund. Ich konnte sehen, wie die dunkle Flüssigkeit langsam in einem dünnen Strahl über seine Zunge in seinen Rachen lief und sich dieser langsam füllte. Bis zum letzten Tropfen ließ ich alles zwischen seine Lippen laufen, und als der dünne Faden, der zwischen uns hing, dickflüssiger wurde und nicht mehr so schnell floss, schloss ich meinen Mund ganz und unterbrach so die Verbindung. Brav schluckte Klaus die Brühe, und ich war froh, dass ich es nicht selber geschluckt habe.  

In dem Moment kam der Kellner vorbei, und ich bestellte bei ihm mit zuckersüßer Stimme noch einen Cuba Libre, aber diesmal bitteschön mit weißem Bacardi. Freundlich nickend nahm dieser die Bestellung auf. Es schien ihn nicht zu kümmern, dass er mir vielleicht etwas Falsches gebracht haben könnte. Das müssen wir mal noch üben, Jungchen…

 

Unterdessen hatte ich, also.. hat Klaus.. also.. haben Klaus und ich mit ein paar weiteren Schlucken den braunen Bacardi sozusagen entsorgt, und ich trank ein paar Schlucke Cola, um den scharfen Geschmack aus meinem Mund zu bekommen.

Ich legte meinen Kopf zurück und machte die Augen zu. Meine Füße rutschten langsam zwischen den Bändern runter und landeten auf Klaus Weichteilen. Ich spürte, wie seine Hände nach meinen Zehen griffen und anfingen, diese zu drücken, zu streicheln und zu massieren. Mit seinen Fingern fuhr er über meine Fußsohle, kühlte meine erhitzte Haut, drückte und knetete an verschiedenen Stellen. Mein Fuß drückte sich seinen Fingern entgegen. Er legte seine Hände zwischen meine Zehen, drückte seine Fingerkuppen in die Zwischenräume und stieß 4 Finger gleichzeitig durch meine Fußglieder. Langsam fuhr er mit der ganzen Länge seiner Finger hindurch. Und wieder erschauerte ich. Es kam mir vor, als würde er meine Zehen liebkosen. Immer und immer wieder stieß er seine Finger zwischen meine Zehen, zog jede einzelne Zehe mit etwas Druck lang, massierte meine Fußsohlen und knetete die sensibilisierte Haut. Ich streckte ihm meinen Fuß entgegen, presste ihn in seine Hand und gegen seine Eier, rieb mich an seinen Fingerkuppen und spürte wieder die Hitze in meinem Unterleib aufwallen. Wie in einem Bann genossen wir dieses zärtliche Spiel. Wie abgesprochen betasteten seine Finger meine Füße mal schneller, mal langsamer. Wir bewegten uns wie im Tanz aufeinander abgestimmt zu lautloser Musik. Ich spürte die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen, wie meine Schamlippen anschwollen und pulsierten. Auch unter meinen Füßen spürte ich den Puls, wie unter dem Druck meiner Ferse das Blut in seinem Schwanz pochte. Ich spürte, wie ich abzutauchen begann. Mich vollkommen mitziehen ließ. Ich begann, meine Umwelt zu vergessen. Die Sonne brannte mir aufs Gesicht, die Hitze trieb mir den Schweiß auf die Stirn. Eine Millisekunde bevor ich den Schweißtropfen abwischen wollte, löste er sich von der Augenbraue und tropfte mir in die Augen.

Stellt euch das Geräusch vor von einer defekten Nadel, die auf einem Plattenspieler über eine schellack-platte kratzt, während man sich gerade von angenehmer Musik berieseln lässt. Habt ihrs? Ja?

Genau. Perfekt.

Ich sprang auf und rieb mir das Auge. Es brannte. Ich drückte das Auge zusammen und versuchte das Salz wegzublinzeln. Reiben durfte ich nicht, sonst hätte ich nachher meine Kontaktlinsen suchen können.. Mist. Ich sah aus dem heilen, nicht tränenden Auge den Pool und ging schnell darauf zu.

Im Wasser war niemand zu sehen. Oh, doch. Auf der anderen Seite, halb versteckt hinter einer Luftmatratze, ließ sich gerade ein gut aussehender junger Mann von seiner Freundin.. Ich konnte es nicht erkennen, vielleicht auch von seinem Freund, einen Unterwasser-Blowjob geben. Interessant, dachte ich noch, möchte ich auch mal machen; bevor ich in das kühle, schmerzlindernde Wasser eintauchte.

Wieder an der Oberfläche, wusch ich mir erst mal den Schweiß aus den Augen, und als ich endlich wieder klar sehen konnte, erkannte ich Klaus, der neben mir im Wasser rumpaddelte. In dem Moment, wo ich mit dem Reinigungsprozess aufhören wollte, patschte er die Hand ins Wasser, und ich bekam einen Schwall gechlortes, abgestandenes Wasser in Mund, Nase und Augen. Danke Klaus, echt danke! Genervt schaute ich ihn an. Da hatte diese Pappnase auch noch die Frechheit, mich provozierend anzugrinsen. Als würde er die Spielregeln noch nicht kennen! Ich watete auf ihn zu und drückte ihn unter Wasser. Mit aller Kraft stemmte ich mich auf seinen kopf, doch ich merkte schnell, dass er wohl mitspielt und mir das Gefühl gibt, als hätte ich ihn unter Kontrolle, er aber jederzeit und ohne größere Kraftanstrengung meinem Griff ausweichen könnte. Ich schaute mich um. Irgendwer wird doch hier….

Ich ließ von Klaus ab und bewegte mich halb schwimmend halb gehend zu dem Typen, der sich den Blowjob geben ließ. Wie ich sah tauchte seine, es war doch eine Frau!, grad wieder auf und der glückselige Ausdruck auf seinem Gesicht ließ mich erahnen, dass ihr Projekt erfolgreich beendet war. Ich sagte Hallo und unterhielt mich kurz mit ihm über das eben Erlebte und fragte ihn dann nach kurzem Small Talk, ob er wisse, wie ich hier zu „Spielzeug“ käme. Erstaunt fragte er mich, ob ich denn die „Karte“ nicht bekommen hätte. Nachdem ich dies verneinte, erklärte er mir, dass überall so genannte „menues“ rum liegen, in denen man das gewünschte Spielzeug „bestellen“ könne.

Ich pfiff mir einen der Kellner her und orderte eine dieser „menues“. Gleich darauf brachte er mir eine an den Rand des Pools und ich ging damit zu Klaus.

Sie hatten eine große Auswahl an Gerätschaften, und ich überließ Klaus die Wahl zwischen einem Gestell aus Hand- und Fußfesseln, wo die Gliedmaßen hinter dem rücken mit einem Klettband zusammen gehalten werden und demselben aus eisen mit einem Vorhängeschloss im rücken. Klaus entschied sich, ich hätte es wissen müssen, für die soft-variante. Also weich und kuschelig wollte er es. Nun, dann wird er wohl auch länger die Luft anhalten können….

 

Als das Fessel-Gestell kam (übrigens tatsächlich auf einem Silber-Tablett serviert!) bekam es unser lieber Freund des Hauses plötzlich mit der Angst zu tun. Das sei doch schon etwas heftig, fand er. Im Wasser bekäme er ja wirklich keine Luft. Er würde doch lieber erst mal eine Trockenübung machen. Und stieg, ohne auf eine Antwort von mir zu warten, aus dem Wasser. Irgendwo imponierte mir der Mut dieses Mannes. Oder seine grenzenlose Dummheit, was auch immer, es war bewundernswert. Ich bewunderte es also 3 Sekunden, und stieg ihm dann wirklich nach. Oh, wir können auch so, sagte ich, stellte ihm neben dem Swimmingpool das Bein und legte ihm kurzerhand die Hand- und Fußfesseln an. Wie ein Fisch auf dem Trocknen lag er auf dem Bauch. Hände und Füße geknebelt auf dem Arsch, gut verschnürt und verpackt. So, das war die Trockenübung. Ich ging noch mal zu dem Typen rüber, der mit dem Blowjob, ihr wisst schon, der grad aus dem Swimmingpool stieg, und bat ihn, mir kurz zu helfen. Als er meine Bitte erhört hatte, packte er Klaus kurzerhand an der Seite und rollte ihn die zwei Meter über den Asphalt, bis er ganz dicht am Beckenrand lag. Ich bedankte mich und er machte sich wieder auf den Weg zu seinem Liegestuhl, wo seine Freundin schon mit gespreizten Beinen auf ihn wartete. Ich sah gerade noch, wie sein Kopf zwischen ihren Schenkeln verschwand, als sie mit ihren Händen in seine Haare griff und ihn sich zwischen die Beine zog.

Ich wandte mich wieder meinem Klausi zu, der immer noch da lag und auf sein Schicksal wartete. Er schaute zu mir auf und fragte: „Jetzt willst du doch gleich ins wa..“ weiter kam er nicht, oder auf jeden Fall hörte ich ihn nicht, denn das Wasser verschluckt doch die meisten Geräusche sehr gut. Ich hatte ihm mit dem Fuß einen leichten Stoß gegeben, der schon gereicht hatte, um ihn ins Wasser zu befördern. Sprudelnd tauchte er auf, versuchte verzweifelt, sich über Wasser zu halten, was anscheinend gar nicht so einfach ist, wenn man die Hände und die Füße nicht zu Hilfe nehmen kann und der Wasserstand zu tief ist um Boden unter den.. äh.. Knien zu haben… ich ging zur Treppe und ließ mich langsam ins Wasser gleiten. Genoss das kühle Nass auf meiner Haut. Ließ das Wasser meinen Körper streicheln und merkte und sah, wie meine Brustwarzen hart wurden. Dann ging ich auf ihn zu und sah mir das traurige Bild etwas genauer an. Wie ein Fisch auf dem Trocknen, es fällt mir kein besseres Synonym ein. Wie aussagekräftig, findet ihr nicht? Ein Mensch, der seine Arme und Beine im Wasser nicht bewegen kann sieht aus wie ein Fisch ohne Arme und Beine auf dem Trockenen…

Aber ich war ja kein böser Mensch. (damals noch nicht.. :o))) also erlöste ich ihn von dem Bösen und zerrte seinen Kopf an den Haaren aus dem Wasser. So konnte er, durch meine Hilfe, etwas zur Ruhe kommen und Luft tanken. Wie ein Ertrinkender (hihi) rang er nach Luft, riss die Augen auf und füllte seine Lungen mit Sauerstoff. Er gebärdete sich als wäre es das wichtigste auf der Welt… mein Gott, habt ihr Männer keine anderen Probleme???

Jedenfalls ließ ich ihn 2- oder 3-mal durchatmen, und als er wieder die kraft hatte, mich anzuschauen, übrigens mit groossen, fragenden Augen, lächelte ich ihn an und drückte ihn ganz langsam und vorsichtig wieder unter Wasser. Es sieht total geil aus, wenn einen große, fragende Augen ansehen und langsam im Wasser versinken. Müsst ihr mal machen, ist echt die Mühe wert! Doch ich ließ ihn nicht ganz versinken, sondern holte ihn sofort wieder in die Welt der Atmenden zurück, was ihn anscheinend so verwirrte, dass er gar nicht zum einatmen kam, sondern bloß zum ausatmen, und dann war er schon wieder einen Stock tiefer. Hey! Das war nicht böse! Ich meine.. er durfte sich nun eins zu eins meine Brüste mit den harten Brustwarzen aus der Nähe ansehen, und dass dieser Anblick atemberaubend ist, kann ich durchaus verstehen…

Es war richtig süß, mit anzusehen, wie er sich wand. Irgendwie weckt das wohl in jeder Frau so eine Art Mutterinstinkt. So einem Menschen muss man einfach helfen. Also schleifte ich ihn an den Haaren hinter mir her an den Rand des Beckens. Am Einstieg, einer lang gezogenen Marmortreppe mit breiten Stufen, ließ ich ihn los und drehte ihn auf den Rücken, damit sein Kopf aus dem Wasser ragen und er atmen konnte. Wie erstarrt blieb er in dieser Position liegen, um ja nicht die Balance zu verlieren. Ich schwamm zwei Runden in dem doch recht großen Pool und ließ ihn so liegen. Während ich schwamm, machte ich mir Gedanken darüber, wieso mich eine einfache „Fußmassage“ so angemacht haben könnte. Ich spürte jetzt noch die Hitze und Feuchtigkeit in meinem Unterleib, und wenn ich mir zwischen die Beine griff, sogen meine Schamlippen meine Finger regelrecht in sich hinein. Heiß und schmierig fühlte ich es zwischen meinen fingern, und ich musste mich zwingen, meine Hand nicht ein Weilchen  dort unten zu lassen. Fast unwiderstehlich; nackt im angenehm kühlen Wasser zu stehen, die Aussicht auf ein erstarrtes Opfer in Fesseln, die Hand zwischen den Beinen, und dabei nicht auf erregende Gedanken zu kommen.

 

Hand zwischen den Beinen. Es ist feucht. Langsam anfangen, den Kitzler zu reiben. die Schamlippen auseinander ziehen, einen Finger hinein stecken, die Hitze spüren, den nassen Finger rausziehen. Die Katze liegt immer noch auf meinem Bein. Bagheera, geh runter, ich will meine Beine spreizen. Ein Fußkick, ein Biss in den Fuß. Aua! Den Finger wieder reinstecken. Es ist hell. Jemand hat das Licht angemacht. Licht.

 

Die Sonne brennt. Ich musste in den Schatten. Klaus lag im Schatten. Diszipliniert wie ich bin nahm ich meine Hand zwischen meinen Beinen hervor und schwamm zu Klaus rüber. Er sollte mich befriedigen. Er sollte auch etwas davon haben. Immer noch schwamm er brav obenauf. „Hallo Klaus.“ Grinste ich ihn an. Gequält schaute er zu mir auf. „Alles klar bei dir?“ Ich sah ihm an, dass es in seinem kopf rotierte. Was sollte er sagen? Was war die richtige Antwort? Ich wollte es eigentlich gar nicht mehr wissen. Er war schon wieder vom Rand des Beckens weggeschwemmt worden. Ich zog ihn an den Haaren zu der Treppe und setzte mich auf eine Stufe, sodass nur noch meine Waden und mein hintern vom Wasser umschlossen waren. Ich nahm seinen Kopf zwischen meine Beine und schaute ihn mir an. Ich habe einen trockenen Mund. Alle Feuchtigkeit hatte sich zwischen meinen Beinen gesammelt. Ich ließ mir von einem Kellner meinen Drink an den Pool bringen und nahm einen Schluck. Ganz gierig schaute Klaus mich dabei an. Also erbarmte ich mich, stellte meine Füße auf seine Wangen und drückte ihn so unter Wasser. Sein Kopf lag jetzt, gerade noch knapp mit Wasser bedeckt, unter mir. Ich stieß ihm den Strohhalm von meinem Drink in den Mund und ließ den Cuba Libre aus meinem in seinen Mund laufen. Hihi… es wollte husten… ich musste lachen und verschluckte mich. Dabei ließ ich seinen Kopf los und er tauchte langsam auf. Prustend und hustend kam sein Gesicht an die Wasseroberfläche. „Das war lustig!“ „Noch mal!“ Grinste ich ihn an und nahm einen weiteren Schluck von dem Glas. Er konnte gerade noch kurz einatmen, schon hatte ich den Strohhalm zur Hand und seinen Kopf mit meinen Füßen nach unten gedrückt. Langsam ließ ich die Flüssigkeit durch den Strohhalm nach unten laufen, und es schluckte auch brav, wie ich merkte.

„So, jetzt will ich aber endlich auf meine Kosten kommen.“rief ich. Ich stellte das Glas zur Seite und ließ ihn noch mal Luft holen. „Ich will jetzt von dir unter Wasser geleckt werden. Ich stecke dir den Strohhalm in den Mund, damit du ein bisschen Luft bekommst. Ich hoffe, er knickt nicht, wenn ich mich auf dein Gesicht setze, sonst nützt er natürlich nichts. Aber das merk ich dann bestimmt irgendwann…“

 „Du kriegst dann wieder Luft, wenn ich komme, sozusagen… es liegt also ganz bei dir. Bist du fleißig und machst deine Sache gut, bekommst du eher Luft.“ Ich spürte die Vorfreude am Pulsschlag zwischen meinen Beinen. Ich drückte seinen Kopf nach unten, sah noch, wie er mich ängstlich ankuckte, da klopft mir jemand auf die Schulter. Ich schiebe die Hand zur Seite, will mich setzen. Doch wieder dieses impertinente Schulterklopfen. Forsch drehe ich mich zu dem Störenfried um und frage genervt: “WAS???“

 

Vanessa, wir wollten doch in den Freizeitpark…verständnislos sehe ich in Beates erschrecktes Gesicht. wir haben alle verschlafen nach dem Frühstück, weil wir so lange aufgeblieben sind gestern. Jetzt lohnt es sich nicht mehr, es ist zu spät. Kommst du mit an den Strand?

Ich bin völlig verwirrt. Ich wollte mich doch gerade.. Kim liegt doch noch im Auto, in der Tiefgarage…  ich war doch im Pool… in Benidorm… in dem 17-stöckigen Einkaufs-Zentr-….. da wird  mir bewusst, dass es nur ein Traum war… es gibt in Spanien keine Einkaufszentren. Geschweige denn 17-stöckige. Es gibt in Spanien auch keine Freiluftcafes mit Palmen und Swimmingpool, in denen man tun und lassen kann was man will. Zumindest kenne ich bis heute keins. Die kann man sich auch mit künstlerischer Freiheit nicht herzaubern.

-Könnte aber DER Renner werden. Wenn also jemand grad totaal viel Geld zur Hand hat und nicht weiß, was er damit machen will… immer her damit, das wird bestimmt ein Knüller. Also ich wär da sofort Gast.

 

 

Es war also alles nur ein Traum. Aber… so real… ich fertige Beate kurz ab, indem ich ihr meine Autoschlüssel gebe, damit sie an den Strand fahren können. „Klaus bleibt übrigens auch da, er schläft wohl noch. Marco und Bernd hocken unten vor dem Rechner, ich geh also mit den Kindern allein. „Bis heute abend!“ Als sie endlich weg ist, kann ich meine Gedanken frei laufen lassen. Wow! Ein richtig geiler Traum. Ich versuche, noch mal einzuschlafen um weiter zu träumen, aber ich bin  schon zu wach und ausgeschlafen, denn es gelingt mir nicht. Meine Hand wandert zwischen meine Beine und erinnert sich an das Gefühl, wie er meine Zehen geleckt hat. Ich bin  feucht zwischen den Beinen als hätte ich ins Bett gepinkelt. Ohne Druck gleiten meine Finger zwischen die Schamlippen, erhitzt und erregt schmiegen sich die geschwollenen Falten um meine Finger. Ja, das Gefühl ist noch da. Ich wollte mich gerade auf sein Gesicht setzen. Klaus schläft im Zimmer nebenan. Ohne groß nachzudenken schiebe ich die Decke zur Seite und steige aus dem Bett. Ich tapse im Dunkeln über den Steinboden ins andere Schlafzimmer. Leise schiebe ich die beiden Schwingtüren voneinander und schlüpfe durch die Öffnung in den Raum. Ich kann hören, wie er sich im Bett bewegt. Er schaut auf: „Vanessa, was machst du denn hier?

„Du musst mir nur kurz was helfen, bitte.“ Entgegne ich.

Ohne groß weitere Worte zu verlieren, gehe ich auf ihn zu und hocke mich über sein Gesicht. „Leck mich.“ Flüstere ich. Langsam lasse ich mich auf sein Gesicht runter. Schon als seine Nase die Innenseiten meiner Oberschenkel berührt, durchzuckt es mich heiß. Ich rutsche in die richtige Position, bis ich seine Nase an meinem Poloch spüre. Ich ziehe meine Pobacken auseinander und drücke das enge Loch runter, bis ich seine Nase dicht um meinen Schließmuskel spüre. Ich fange an, auf seinem Gesicht zu reiten. Jetzt spüre ich endlich seine Zunge. Ich kann es nicht mehr zurückhalten und atme hörbar aus. Nachdem er den Weg mal gefunden hat, macht er seine Sache sehr gut. Heiß und nass bearbeitet seine Zunge meinen Kitzler, saugt ihn zwischen seine Lippen und fickt mich mit vermeintlich harten Stößen. Ich drücke mich immer fester auf sein Gesicht, will seine Zunge tiefer in mir spüren, greife nach vorne an seinen nackten Bauch und verhake meine langen Fingernägel schmerzhaft in seinem Fleisch. Mit den Füßen stehe ich auf seinen Armen und fixiere diese so, dass ich freien Zugang zu seinem Oberkörper habe. Wieder und wieder ramme ich meine Fingernägel in seine Brust und seinen Bauch, und immer wilder leckt und saugt seine Zunge an meinem Kitzler. Kurz bevor ich explodiere und mich in ihn ergieße, spüre ich Blut unter meinen Fingernägeln. In dem Moment verkrampft sich mein Körper, und somit natürlich auch noch mal meine Nägel, (aber dafür kann ich nix, das ist Reflex!!!) Ich spüre, wie das Blut durch meinen Körper pocht und es fühlt sich an wie wenn ein Fluss heißer Lava durch meinen Unterleib einen Ausgang findet. Ich kann nicht verhindern, dass ein unterdrückter Schrei meiner Kehle entfährt und ich mich aufbäume. Noch Sekunden später zuckt es durch meinen Körper, während der Orgasmus langsam abebbt. Ich hake meine Nägel aus seinem Brustfleisch und setze mich vorsichtig auf, strecke meine Beine und entlaste mein Becken. Wie in Trance stehe ich auf und wische mir die Spucke aus den Mundwinkeln. Jetzt spüre ich meinen Kopf schmerzen. „Kopfschmerzen? Woher kommen die denn..“ denke ich. Und während ich langsam das Zimmer verlasse, merke ich, dass ich nur noch meine linke Socke anhabe. (ich habe ab und zu Socken an im bett, da ich oft kalte Füße habe. Aber eigentlich ziehe ich immer zwei Socken an. Einen rechts, einen links…)Da fällt mir ein, dass da ja noch ein Typ im Bett liegt. Ich drehe mich um, schaue ihn an und sage: „Ach ja, danke.“ Dann verlasse ich das Zimmer und ziehe die Schiebetür hinter mir zu.