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EIN
HERRLICHER TRAG
Wir hatten
mal wieder Gäste. Nein, Moment. Halt. Nicht war ihr jetzt denkt! Ich freue
mich über jeden Gast, ehrlich! Aber über längere zeit hinweg mit Marco im
selben Zimmer schlafen? Ich bin wirklich gerne mit ihm zusammen und teile
auch alles mit ihm, aber mein Bett ist mir heilig, bei aller Liebe. Ich
war da schon immer eigen. Na ja, und während eben diese Gäste da sind,
fällt das flach. Jedenfalls waren die jetzt schon eine Woche da, und ich
wollte zu gerne mal wieder eine Nacht durchschlafen. Diese Gäste waren
übrigens eine Familie, mit denen wir in der Schweiz gut befreundet gewesen
waren und der Bruder der Mutter. Also, der Mutter eben dieser Familie.
Meiner Freundin.
Wir haben
gerade gegessen und sitzen friedlich am Frühstückstisch. Es war, wie in
Spanien üblich zu dieser Jahreszeit, ein sonniger Tag, und wir hatten uns
einen Besuch im nahe gelegenen Freizeitpark „Terra Mítica“ in Benidorm
vorgenommen.
Nach einem
kurzen Vormittagsschlaf fuhren wir los. Ich vorne, neben dem Bruder der
Mutter, Klaus, ach das ist doch quatsch mit diesen
Verwandtschaftsverhältnissen. Also, noch mal:
Ich vorne,
neben Klaus, die Familie, (Mutter Beate, Vater Bernd, Sohn Kim und Tochter
Svenja) hinter uns, teils auf der Rückbank und teils im Kofferraum, fuhren
wir also gen Süden. Kaum sind wir auf der Autobahn, fängt Kim wieder an zu
stänkern. Von „ach, das ist doch scheiße, so ein Park ist doch was für
Babies.“ über „Halt doch mal an, ich muss aufs Klo“ bis hin zu: „Ey du
fährst ja wie n Opi, überhol doch den Audi da vorne mal!“ Ich hatte echt
keinen Nerv mit dem Bengel. Nicht dass ihr jetzt denkt, er sei 6, oder 7
Jahre alt. Der Kerl ist 16, ja! 16 Jahre alt!!! *schrei
Die Eltern
saßen wie immer.. Moment! Ich weiß genau, was ihr euch jetzt denkt, ihr
Schweine. Aber da seid ihr an die falsche Schreiberin gelangt. Ich steh
nicht auf kleine Jungs! :oP
Also, wie
gesagt, die Eltern machten einen auf ignorieren und Klaus, der einzige,
der manchmal noch was zu dem Jungen zu sagen hatte, fährt… mir ist es also
zu dumm. Ich dreh mich um, nehme Kims Hände, ziehe sie auf den Vordersitz,
die eine Hand links, die andere rechts an der Lehne vorbei, und halte sie
vorne zusammen. Klaus, halte mal vor der Kasse rechts an und gib mir die
Kabelbinder aus dem Kofferraum!“ Klaus, der nie groß nachfragt, sondern
meist brav macht, was man ihm sagt, tut wie ich ihm geheissen habe.
Ich binde
dem Gör, das schon einen ganz roten Kopf vom schreien hat übrigens, die
Hände mit zwei Kabelbindern zusammen, so dass er sie nicht zurückziehen
kann. Das ist bestimmt sehr straff, aber sonst hat es ja seinen Zweck
nicht erfüllt. Muss also sein. Dann, die Eltern und Svenja saßen übrigens
nur geschockt da und sahen mich fragend an, gurtete ich ihn an, gab ihm
eine Ohrfeige, weil er zuvor natürlich nicht angegurtet war, und zurrte
den Gurt so eng, bis er einrastete. Weil er immer noch schrie wie am
Spieß, zog ich meine Stiefel aus und stopfte ihm die rechte Socke satt in
den Mund. (ich nahm die rechte Socke, weil diese schon ein Loch hatte, und
ich mir überlegte, dass es um diese nicht so schade wäre, wenn Kim sie
zerbeißen würde.
Oder
verschlucken.
Oder so.)
Nachdem
nun, außer einem kläglichen Wimmern, welches sich komisch dumpf anhörte,
endlich Stille eingekehrt war, definierte ich den Tagesablauf neu:
„Svenja,
Bernd und Beate, ihr geht in den Park und habt einen schönen Tag. Und
Klaus und ich passen auf Kim auf, der darüber nachdenkt, was für ein böser
Junge er ist und wie er seine Eltern für die restlichen zwei Jahre, die
sie ihn durchfüttern müssen, zu den glücklichsten Eltern auf Erden machen
kann… hat jemand Einwände?“
Ich
schaute mich um. Aber außer dem verstärkten dumpfen Wimmern sagte niemand
was. Und Hey! Bleiben wir fair: wimmern heißt noch lange nicht „Einwand
haben“.
Ich drehe
mich um. Meine Katze liegt auf meinen Beinen. Mein Bein ist eingeschlafen.
Nein, ich mag es nicht wecken. Soll es weiter schlafen. Aber es kribbelt.
Hör auf zu kribbeln! Ooch, Bein, bitte wach auf! Ich schüttle es leicht.
Es erwacht gaaanz langsam. Es kribbelt. Hör auf zu kribbeln!!! Sonst werde
ich böse. Ganz böse. Böse… böser junge…
Der böse
Junge sitzt im Auto. Die Eltern haben mit Svenja gerade den Park betreten.
Sie schauen sich noch mal zweifelnd nach uns um. Ich winke ihnen
hinterher. „Genießt es. Ihr braucht euch nicht zu beeilen. Die Abendshows
müsst ihr euch unbedingt ansehen. Die Pyramide im ägyptischen Teil ist
irre beleuchtet! (stimmt übrigens wirklich! Müsst ihr euch unbedingt mal
ansehen.
http://www.terramitica.com/)
Sie kucken
noch etwas schockierter aber drehen sich doch um und gehen. Fragt mich
nicht warum, aber ich denke, sie lebten damals noch in dem Irrglauben, ich
wüsste, was ich tue…..
Wir
setzten uns also ins Auto und ich wies Klaus an, ins nahe gelegene
Einkaufszentrum zu fahren. Unterwegs wollte mich das Gör hinter mir die
ganze zeit kneifen. Ich musste meine ganze Kraft zusammen nehmen und
meinen rücken in die lehne drücken, bevor von hinten nach einem dumpfen
Aufschrei endlich kein Gegendruck mehr kam. „Geht doch.“ sagte ich und
ließ ein bisschen lockerer. Ist ja auch super anstrengend und sieht zudem
von außen doof aus, wenn ich, die Beine angezogen gegen das Armaturenbrett
gepresst, mich in den Sitz drücke. Muss ja nicht sein.
Bei dem
Einkaufszentrum angekommen, wies ich Klaus an, in die Tiefgarage zu
fahren. Im untersten Stockwerk, der hinterste Parkplatz. Zum Glück war er
frei. *smile
Klaus und
ich gingen zum Aufzug, und, stellt euch vor… wir mussten das Licht in der
Garage 6!!! mal neu anschalten, weil das so ein
„nach-30-sekunden-geh-ich-aus-Schalter“ war… es war so stockdunkel in der
Garage, dass wir nicht mal den Lichtschalter fanden, bis wir mit dem
Feuerzeug danach leuchteten. Das nervte mich total, denn ich hasse es, zu
warten. Auch auf einen Aufzug.
Wir fuhren
gleich in den 3.Stock des 17-stöckigen Einkaufs-Tempels. (die es in
Spanien gar nicht gibt. Aber so was, Freunde, nennt man künstlerische
Freiheit! :oP)
„pling“
„3.Stock“ bestätigte mir eine angenehme Frauenstimme mein Ziel. Eine
Glitzerwelt öffnete sich vor mir, als sich die Lifttüren lautlos
auseinander schoben. Ich war im Paradies. Zumindest fühlte ich mich so,
denn vor mir erstreckte sich in seiner ganzen Pracht ….
Ein
Schuhladen.
Wie
hypnotisiert ging ich darauf zu. Tief sog ich den Duft in meine Lungen.
Ja, das hier war meine Welt. Hier war ich zu Hause. Leder, Kunstleder,
Stoff, Wildleder, Sandalen, Stilettos, Pumps, High Heels, Plateaus,
Pfennigabsätze. Kommt zu mir, meine geliebten Babies, Mama ist da!!!
Wie von
selbst fanden meine Beine den Weg zu meiner Größe. Klaus tapste friedlich
hinter mir her. (Marco hat Klaus übrigens nach seiner Abreise mit dem
Fernsehdetektiv „Colombo“ verglichen. Und rückblickend muss ich sagen, das
hat was. Mir ist bei vergangenen Diskussionen schon aufgefallen, dass
hinter seinem manchmal etwas trotteligen Auftreten ein sehr scharfer
Verstand steckt und er diesen, wenn er denn mal was von sich gibt,
erstaunlich oft gebraucht.)
Item, wir
waren im Schuhladen.
Ich also
voraus, meine Stiefel schon halb ausgezogen, bereit, neue, jungfräuliche
Schuhe über meine gierig danach lechzenden Füße zu streifen.
Ich setzte
mich auf den Hocker und hielt Klaus meinen Fuß entgegen. „Zieh mir mal den
Schuh aus und bring mir einen dieser Probiernylons von der Kasse.“
Brav tat
er, wie ihm geheißen und trottelte zur Kasse. Das hatte ich nun davon,
dachte ich mir noch. Bloß weil ich dem Gör unten im Auto den Mund hab
stopfen müssen, musste ich jetzt hier in so eine alte, verschwitzte
Nylonsocke reinsteigen. Wenn ich nur schon daran dachte, wie viele Frauen
die schon an den Füßen hatten… und hier in Spanien nehmen die das nicht so
genau mit der Sauberkeit… (das ist leider an manchen Orten keine
„künstlerische Lüge“)
Da ich
keinen Bock hatte, das Ding auch noch anzufassen, ließ ich mir von Klaus
das Nylonding anziehen, das auch tatsächlich ein bisschen Staub
aufwirbelte, als er es voneinander zog. Ob das von einem Pulver kam,
welches die Angestellten darauf streuten oder von getrocknetem Schweiß… so
genau wollte ich es gar nicht wissen…
Aber
wenden wir uns schöneren Dingen zu und werfen einen Blick auf das
Schuhregal vor mir.
Ein paar
Stiefel waren mir schon auf dem Hinweg in die Augen gestochen. Hellbraune
Wildlederstiefel. Vorne dünn zugeschnitten, mit spitzem Spitz, hinten ein
ca. 8 cm. Hoher, ebenfalls spitz zulaufender Absatz. Bis kurz vors Knie
schlängelte sich der weiche Stoff an meine Wade, der Reißverschluss machte
das unverwechselbare Reißverschluss-Geräusch beim hochziehen, (hat dieses
Geräusch eigentlich einen Namen, außer „ratschen“? und sofort fühlte sich
mein Bein an… na ja.. wie sich eben ein Bein anfühlen muss, wenn es einen
werkneuen Stiefel um sich fühlt. Ich zögerte den schönsten Moment noch ein
wenig hinaus und begutachtete mir den Stiefel von allen Seiten. Dann,
langsam, bedeutungsvoll, erhob ich mich, belastete den bestiefelten Fuß
langsam mehr, bis ich… -ich hielt einen Moment inne- diesen Schuh das
erste Mal voll belastete. Nun kam er richtig zum tragen. Nun spürte ich
ihn, den Schuh, wie das Leder sich satt um meinen Fuß spannt, die Ferse in
den Stoff gedrückt wird, die Zehen versuchen, sich wie Soldaten eng
aneinera—autschhhhhhhh das war wohl nix… diese scheiss-spitz-zulaufenden
Schuhe lassen normalen Zehen einfach keinen Platz. Ich versteh nicht, wie
das andere Frauen machen, aber ich brauch bei solchen Schuhen immer eine
Nummer größer… (ich weiß das, aber ich lauf trotzdem immer in die kleinere
Abteilung.. woher kommt das eigentlich? Was ist soo gut an kleinen
Füßen??? Aber das ist eine andere Geschichte.)
Ich verzog
also das Gesicht und setzte mich, den Umständen entsprechend relativ
rasch, wieder hin, da es keine gute Figur macht, auf einem, und dann erst
noch dem linken!, Bein durch einen Schuhladen zu hüpfen…
(übrigens:
ps: wer sich nicht für offtopic interessiert, sollte diesen Abschnitt
überspringen. Ich mach jetzt mal extra einen Absatz:
Ich finde
schon lange, dass man in Schuhläden so eine Ballerina-Stange ansetzen
sollte. Ist doch wahr. Hätte ich einen Schuhladen.. ich würds tun. Seht
euch doch mal all die Leute beim Schuhe kaufen an.. Jeder versucht sich so
gut wie möglich darzustellen, und sieht doch einfach nur doof aus.
Außerdem würd ich in meinen Schuhladen Sessel stellen, so richtig bequeme
Fernsehsessel, und davor so hübsche kleine Bußschemel… busschemel?, nee,
Bußschemel. Vielleicht liest das ja gerade ein Schuhverkäufer.. also
Bundy: das ist DIE Geschäftsidee! Der könnte mir dann vielleicht gleich
noch erklären, warum es immer so wenige Sitzmöglichkeiten gibt in einem
Schuhladen. *nerv
Also.. der
Schuh ging mir also nicht, ich brauchte einen anderen. Ich überschaute das
Regal. Oh ja, der! Genau der… ein schwarzer Hochglanzstiefel, der Schaft
halbhart, verläuft bis mitte Wade, die Sohle läuft relativ spitz zu,
allerdings nicht ganz so spitz wie der vorherige, und der Absatz ist im
Stahllook nach unten spitz. Sieht super toll aus, muss ich haben. Ich
wollte mich schon nach dem guten Stück strecken, als mir Klaus zu Hilfe
kommen wollte und mir ein Schuh (und erst noch nicht den, den ich wollte),
auf den Kopf fällt. Der Absatz rammte sich in meine Stirn, ich presste
meine Hand auf die schmerzende Stelle und haute Klaus instinktiv eine
runter. Ich will ihn gerade verbal zusammenstauchen, als eine Verkäuferin
angelatscht kam (anmerk. der Red. Spanier latschen IMMER!!!) und mich
fragend ankuckte. Ich grinse sie an, winke mit der Hand ab und bestätigte:
„solo mirar, gracias.“ Sie war froh, dass sie nicht arbeiten musste und
schlurfte wieder weg.
Jetzt
wollte ich Klaus nicht mehr anschreien, ich wollte nur noch den Schuh.
Weil ich aber anscheinend ohne Hilfe nicht dran kommen konnte, sagte ich
zu Klaus: „Leg dich mal auf den Boden, ich komm nicht an das Gestell ran!“
Er schaute
sich im Lokal um, dann schaute er mich an und fragte nach:“ Wie? Jetzt?
Hier?“ Ich schaute ihn nur an, denn einer Antwort bedurfte diese Frage
nicht, wie ich fand. Er dachte noch mal kurz darüber nach, schockiert war
er nicht, er kannte meine komischen Eigenarten schon, und entschied sich
dann wohl, das Spielchen mitzumachen, denn er legte sich gemächlich vor
mir auf den Rücken.
Eine
Mücke. Brummt an meinem Ohr. Soll weg. Ich schlage nach ihr. Wedle mit
der Hand in der Luft rum. Scheißmücke. Sie scheint mich anzugreifen. Ich
schlage mir aufs Ohr. Das tut weh. Schmerz. Am Kopf. Die Mücke. Jetzt ist
sie weg. Doch der Kopf tut weh.
Ich rieb
mir noch mal die schmerzende Stelle an meinem Kopf und stellte mich auf
Klaus Bauch. Dann nahm ich mir den Schuh aus dem Regal, den ich wollte.
Hier konnte ich mich festhalten, und ich sah da drüben noch einen anderen
Schuh, den ich auch wollte. Ich verlagerte mein Gewicht aufs linke Bein
und zog mir den auserwählten Stiefel über den Fuß. Fühlte sich gut an.
Klaus stöhnte. Dieser Schuh war ohne Reißverschluss, und er ließ sich
einfach überziehen. Ich stellte mich langsam auf ihn. Dem ersten
Belastungstest hielt er gut stand. Doch auf dem weichen Untergrund war das
auch kein Wunder. Der Bauch ist als Testboden definitiv nicht geeignet.
Ich stellte meinen Fuß weiter nach oben auf die Brust, verlagerte mein
ganzes Gewicht darauf und genoss meine erste volle Berührung mit dem neuen
Schuh. Wundervoll. Ich drückte meine Ferse runter und fühlte das weiche
Leder sich an meinen Fuß schmiegen.
Ich ahmte
vorsichtig Schritte nach, indem ich immer abwechselnd mein Gewicht von den
Fersen auf die Zehen, und somit von Klaus Brust auf Klaus Bauch
verlagerte. Doch… dieser Schuh fühlte sich richtig an. Ich stellte Klaus
den neuen Schuh übers Gesicht und fragte, was er kostete. Klaus schaute
sich den Stiefel von unten an, doch ich habe meinen Fuß anscheinend zu
nahe an seinem Gesicht, denn er konnte den Preis nicht entziffern. Wie
schon gesagt, hasse ich es zu warten. Auch auf eine Information. Also
drückte ich ihm den Stiefel aufs Gesicht runter, in der mikroskopischen
Hoffnung, ihm den Preis auf die Nase abzukopieren, damit ich ihn selber
lesen konnte. Unglücklicherweise war dies nicht möglich, wie ich erkannte,
als ich ihm den Fuß wieder vom Gesicht nahm. Doch etwas anderes sah ich:
auf der Sohle dieses Schuhs, sozusagen als Profil, waren kleine Herzen
eingestanzt. Die hinterliessen auf der achsozarten Stirnhaut von Klaus
wortwörtlich herzliche Spuren. Die Schuhe sind gekauft. Aber den Preis
wollte ich trotzdem erfahren. Also hielt ich noch mal meinen Stiefel über
Klaus Gesicht und stellte mich dabei auf den Absatz des anderen Fußes. Die
Schuhe, mit denen ich gekommen war, waren nämlich auch nicht ohne. Braune
kniehohe Stiefel im Schlangen-Look, total cool wie ich finde. Natürlich
mit spitzem Absatz… jedenfalls drückte ich diesen in Klaus Bauch, und
hoffte so auf schnellere Antwort auf meine Frage. Nachdem seiner Lunge
pfeifend etwas Luft entwichen war, brachte er dann auch tatsächlich den
Preis raus. 39 Euro. Nun, ich musste sie haben. Es würde bestimmt wieder
mal kühler werden, und man könnte auch hier in Spanien mal ein warmes Paar
Schuhe brauchen. Es könnte morgen schon richtig kalt werden. Man muss
immer vorgesorgt haben. Allzeit bereit sozusagen.
Ich stieg
also von Klaus runter, setzte mich wieder auf den Hocker und wartete, bis
er mir die Stiefel und diese eklige Socke ausgezogen hat. Klaus entschied
sich aber lieber dafür, noch ein bisschen liegen zu bleiben und sich den
Bauch zu reiben. Nun Klaus… die Leser hier sind um einiges schlauer als
du.. ich hasse es zu warten………
Sein Kopf
lag sozusagen direkt unter meinem Hocker, und nachdem ich mir den Stiefel
vom Fuß geschüttelt hatte, stellte ich ihm meinen Fuß aufs Gesicht. Ich
nahm seine Nase zwischen meine Zehen und drückte zu. Er fuchtelte wild
herum und wollte meine Füße wegstoßen, in dem Moment steckte ich ihm meine
Zehen so tief in den Mund wie ich konnte. Sofort stellte er seinen
Widerstand ein. Ich möchte dazu noch sagen, dass wohl von mir alle
wussten, wie ich drauf bin. Mössiö Klaus hat mir allerdings noch nie
gebeichtet, dass er ein etwas abartiges Sexualleben unterhält. Für mich
war er immer ein Normalo. Dass er jetzt wie ein Verrückter anfing, an
meinen Zehen zu saugen, verwirrte mich selbst wohl am meisten und ich
merkte, wie mir das Saugen und Drücken an meinen Zehen anfing zu gefallen.
Ich zog meinen Fuß einige Zentimeter zurück und ließ so seiner Zunge etwas
Spielraum. Er fing sofort an, mit seiner Zunge gegen den feucht werdenden
Stoff des Strumpfs zu drücken und suchte sich einen Weg zwischen meine
Zehen. Langsam stieß er mit den Lippen das Nylon zurück und nahm meine
große Zehe in den Mund. Als er anfing daran zu saugen, biss ich mir
unwillkürlich auf die Lippen und ein zischender Atem entwich meiner Lunge.
Ich spürte, wie sich in meinem Unterkörper die Hitze staute, als er
begann, mit seinen Händen meine Fußballen zu streicheln.
Diese
Situation hat wohl keine Minute gedauert, und umso erstaunter war ich über
mein eigenes Empfinden. Doch ich kehrte schnell in die Wirklichkeit
zurück, als ich eine ältere Frau räuspern hörte, die sich anscheinend
nicht hinter den Regalen hervortraute. Ich setzte mich also auf, ließ mir
von Klaus den Strumpf ausziehen und zog mir meinerseits die „alten“
Stiefel an.
Wir
schienen nicht allzu viel Aufsehen erregt zu haben, denn die Verkäuferin
bediente mich mit dem gleichen gelangweilten Blick, den sie eben schon
drauf hatte.
Jetzt
wollte ich mich erst mal setzen und etwas trinken. Im 17ten stock des
17-stöckigen Einkaufszentrum gibt es, wie überall in den 17-stöckigen
Einkaufszentren, ein Freiluftcafe. Über den Dächern von Benidorm sieht man
dort aufs Meer hinaus, mit Palmengarten, Vögeln, die in den Bäumen leben,
Swimmingpools und knackigen Kellnern, die eifrig herumeilen und den
wenigen ausgesuchten Gästen kühle Drinks bringen. In diesen Freiluftcafes
ist so ungefähr alles erlaubt was Spaß macht. Niemand kümmert sich groß
darum, was sein Tisch- oder Liegestuhlnachbar macht und tut. Ein
herrliches Ambiente für einen herrlichen Tag. (seht ihr, Leute, was man
sich mit dieser künstlerischen Freiheit alles kreieren kann…Sollte jemand
in der Realität so ein Cafe kennen:
vanessa@fetish-film.ch )
Wir fuhren
jedenfalls da hoch, „ping“ „17.Stock.“ dieselbe Stimme, die uns den
3.Stock angekündigt hat. Die hätten doch eigentlich für jede Etage eine
andere Stimme nehmen können, dachte ich mir noch…
Aber diese
Gedanken hatte ich schnell vergessen, als ich diesen 17.Stock betrat. Ein
wunderschöner Garten, wie er mich an das Paradies erinnerte, tat sich vor
mir auf. Strahlender Sonnenschein fiel auf die wenigen lachenden
Gesichter, die sich um den Swimmingpool der Sonne darboten. Ich fühlte
mich wie aufs Traumschiff versetzt, bloß dass hier alles ein bisschen…
nun.. freizügiger war.
Dort
drüben peitschte gerade eine in Lack gekleidete Frau ihren Sklaven aus,
der über einen Strafbock geschnallt vor ihr den Hintern in die Lüfte
erhob. Und weiter drüben, beim Whirlpool, da ließ sich grad ein betagterer
Herr von zwei blonden Teenies verwöhnen. Hinter der großen Palme stand ein
Mittvierziger, die Hand in der nicht vorhandenen Hose, und ließ sich von
dem Schauspiel um ihn rum unterhalten.
Ich suchte
mir einen schönen Platz, halb im Schatten halb in der Sonne, und machte es
mir, nachdem ich mich dem Stand der Mode angepasst hatte und ausgezogen
war, auf dem Liegestuhl bequem.
Sofort kam
auch schon ein gut gebauter Kellner zu mir und fragte mich charmant nach
meinen Wünschen. „Bacardi Cola,“ bestellte ich. Kaum hatte ich mich
akklimatisiert, da kam auch schon mein Drink.
Klaus
deutete ich gleich, dass er sich vor mich hinlegen soll. Am besten so,
dass er den Kopf zwischen meinen Beinen, also eigentlich unter dem
Liegestuhl hat. Der Liegestuhl war nur aus Querbändern gefertigt. Ca. 10
cm breite Streifen, die im Abstand von wiederum 10 cm befestigt waren. Das
heißt, dass zwischen den Streifen jeweils .. na, wie viel? Genau.. 10 cm
Abstand war. Unheimlich praktische Stühle, da hat sich wer richtig was
gedacht bei, denn die Bänder waren fein gearbeitet und schneiden somit
nicht ins Fleisch ein, halten den Stuhl zusammen und geben einem außerdem
noch die Möglichkeit, gegen unten.. sozusagen offen zu sein.
Klaus
Gesicht befand sich nun also unter meinen Oberschenkeln. Ich richtete mich
auf und schaute zwischen meinen Beinen hindurch zu ihm runter. Ich liebe
diesen Anblick. Wie er zu mir hoch schaut, abwartend, schon fast ein
bisschen ängstlich.. und der Dinge harrt, die da auf ihn zukommen werden.
Momentan hatte ich noch keine Ahnung, was ich mit ihm anstellen würde.
Erst wollte ich mich mal ein bisschen sonnen. Ich griff nach meinem
Bacardi und wollte die Cola dazuleeren, als ich gerade noch sah, dass mir
dieser Trottel von Kellner braunen Bacardi gebracht hatte. Pfui Deibel..
wer sollte das denn trinken!!! Gerade als ich ihn rufen wollte, erinnerte
ich mich an den Satz eines Freundes, der seit ein paar Jahren hier in
Spanien lebt und alsda sagte:
„Verärgere
in Spanien nie einen Kellner solange du deine Bestellung noch nicht hast.
Es könnte sonst durchaus sein, dass du verdurstest.“
Nun gut.
Er wird es wissen. Also? Ärger und Bacardi runterschlucken? Ich schaute
auf Klaus runter…
Durst. Ich
habe durst. Muss was trinken. Wasser. Ich tapse nach der Wasserflasche.
Die muss doch hier sein. Ach ja, da. Durst. Trinken. Das tut gut. Besser
als brauner Bacardi.
Brauner
Bacardi? Will ich nicht. Ich nahm das Glas und trank einen Schluck von dem
puren braunen Rum. Schmeckte scheußlich. Schon im Mund spürte ich den
unangenehmen, herben Geschmack. Ich beugte mich nach vorne und zielte auf
Klaus Mund. Er reagierte prompt und öffnete diesen. Im Zeitlupentempo
spitzte ich meine Lippen und ließ den Alkohol aus meinem Mund in seinen
tropfen. Zwischen den Bändern des Liegestuhls durch traf ich erst seine
Lippen und dann zielgenau seinen geöffneten Mund. Ich konnte sehen, wie
die dunkle Flüssigkeit langsam in einem dünnen Strahl über seine Zunge in
seinen Rachen lief und sich dieser langsam füllte. Bis zum letzten Tropfen
ließ ich alles zwischen seine Lippen laufen, und als der dünne Faden, der
zwischen uns hing, dickflüssiger wurde und nicht mehr so schnell floss,
schloss ich meinen Mund ganz und unterbrach so die Verbindung. Brav
schluckte Klaus die Brühe, und ich war froh, dass ich es nicht selber
geschluckt habe.
In dem
Moment kam der Kellner vorbei, und ich bestellte bei ihm mit zuckersüßer
Stimme noch einen Cuba Libre, aber diesmal bitteschön mit weißem Bacardi.
Freundlich nickend nahm dieser die Bestellung auf. Es schien ihn nicht zu
kümmern, dass er mir vielleicht etwas Falsches gebracht haben könnte. Das
müssen wir mal noch üben, Jungchen…
Unterdessen hatte ich, also.. hat Klaus.. also.. haben Klaus und ich mit
ein paar weiteren Schlucken den braunen Bacardi sozusagen entsorgt, und
ich trank ein paar Schlucke Cola, um den scharfen Geschmack aus meinem
Mund zu bekommen.
Ich legte
meinen Kopf zurück und machte die Augen zu. Meine Füße rutschten langsam
zwischen den Bändern runter und landeten auf Klaus Weichteilen. Ich
spürte, wie seine Hände nach meinen Zehen griffen und anfingen, diese zu
drücken, zu streicheln und zu massieren. Mit seinen Fingern fuhr er über
meine Fußsohle, kühlte meine erhitzte Haut, drückte und knetete an
verschiedenen Stellen. Mein Fuß drückte sich seinen Fingern entgegen. Er
legte seine Hände zwischen meine Zehen, drückte seine Fingerkuppen in die
Zwischenräume und stieß 4 Finger gleichzeitig durch meine Fußglieder.
Langsam fuhr er mit der ganzen Länge seiner Finger hindurch. Und wieder
erschauerte ich. Es kam mir vor, als würde er meine Zehen liebkosen. Immer
und immer wieder stieß er seine Finger zwischen meine Zehen, zog jede
einzelne Zehe mit etwas Druck lang, massierte meine Fußsohlen und knetete
die sensibilisierte Haut. Ich streckte ihm meinen Fuß entgegen, presste
ihn in seine Hand und gegen seine Eier, rieb mich an seinen Fingerkuppen
und spürte wieder die Hitze in meinem Unterleib aufwallen. Wie in einem
Bann genossen wir dieses zärtliche Spiel. Wie abgesprochen betasteten
seine Finger meine Füße mal schneller, mal langsamer. Wir bewegten uns wie
im Tanz aufeinander abgestimmt zu lautloser Musik. Ich spürte die
Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen, wie meine Schamlippen anschwollen und
pulsierten. Auch unter meinen Füßen spürte ich den Puls, wie unter dem
Druck meiner Ferse das Blut in seinem Schwanz pochte. Ich spürte, wie ich
abzutauchen begann. Mich vollkommen mitziehen ließ. Ich begann, meine
Umwelt zu vergessen. Die Sonne brannte mir aufs Gesicht, die Hitze trieb
mir den Schweiß auf die Stirn. Eine Millisekunde bevor ich den
Schweißtropfen abwischen wollte, löste er sich von der Augenbraue und
tropfte mir in die Augen.
Stellt
euch das Geräusch vor von einer defekten Nadel, die auf einem
Plattenspieler über eine schellack-platte kratzt, während man sich gerade
von angenehmer Musik berieseln lässt. Habt ihrs? Ja?
Genau.
Perfekt.
Ich sprang
auf und rieb mir das Auge. Es brannte. Ich drückte das Auge zusammen und
versuchte das Salz wegzublinzeln. Reiben durfte ich nicht, sonst hätte ich
nachher meine Kontaktlinsen suchen können.. Mist. Ich sah aus dem heilen,
nicht tränenden Auge den Pool und ging schnell darauf zu.
Im Wasser
war niemand zu sehen. Oh, doch. Auf der anderen Seite, halb versteckt
hinter einer Luftmatratze, ließ sich gerade ein gut aussehender junger
Mann von seiner Freundin.. Ich konnte es nicht erkennen, vielleicht auch
von seinem Freund, einen Unterwasser-Blowjob geben. Interessant, dachte
ich noch, möchte ich auch mal machen; bevor ich in das kühle,
schmerzlindernde Wasser eintauchte.
Wieder an
der Oberfläche, wusch ich mir erst mal den Schweiß aus den Augen, und als
ich endlich wieder klar sehen konnte, erkannte ich Klaus, der neben mir im
Wasser rumpaddelte. In dem Moment, wo ich mit dem Reinigungsprozess
aufhören wollte, patschte er die Hand ins Wasser, und ich bekam einen
Schwall gechlortes, abgestandenes Wasser in Mund, Nase und Augen. Danke
Klaus, echt danke! Genervt schaute ich ihn an. Da hatte diese Pappnase
auch noch die Frechheit, mich provozierend anzugrinsen. Als würde er die
Spielregeln noch nicht kennen! Ich watete auf ihn zu und drückte ihn unter
Wasser. Mit aller Kraft stemmte ich mich auf seinen kopf, doch ich merkte
schnell, dass er wohl mitspielt und mir das Gefühl gibt, als hätte ich ihn
unter Kontrolle, er aber jederzeit und ohne größere Kraftanstrengung
meinem Griff ausweichen könnte. Ich schaute mich um. Irgendwer wird doch
hier….
Ich ließ
von Klaus ab und bewegte mich halb schwimmend halb gehend zu dem Typen,
der sich den Blowjob geben ließ. Wie ich sah tauchte seine, es war doch
eine Frau!, grad wieder auf und der glückselige Ausdruck auf seinem
Gesicht ließ mich erahnen, dass ihr Projekt erfolgreich beendet war. Ich
sagte Hallo und unterhielt mich kurz mit ihm über das eben Erlebte und
fragte ihn dann nach kurzem Small Talk, ob er wisse, wie ich hier zu
„Spielzeug“ käme. Erstaunt fragte er mich, ob ich denn die „Karte“ nicht
bekommen hätte. Nachdem ich dies verneinte, erklärte er mir, dass überall
so genannte „menues“ rum liegen, in denen man das gewünschte Spielzeug
„bestellen“ könne.
Ich pfiff
mir einen der Kellner her und orderte eine dieser „menues“. Gleich darauf
brachte er mir eine an den Rand des Pools und ich ging damit zu Klaus.
Sie hatten
eine große Auswahl an Gerätschaften, und ich überließ Klaus die Wahl
zwischen einem Gestell aus Hand- und Fußfesseln, wo die Gliedmaßen hinter
dem rücken mit einem Klettband zusammen gehalten werden und demselben aus
eisen mit einem Vorhängeschloss im rücken. Klaus entschied sich, ich hätte
es wissen müssen, für die soft-variante. Also weich und kuschelig wollte
er es. Nun, dann wird er wohl auch länger die Luft anhalten können….
Als das
Fessel-Gestell kam (übrigens tatsächlich auf einem Silber-Tablett
serviert!) bekam es unser lieber Freund des Hauses plötzlich mit der Angst
zu tun. Das sei doch schon etwas heftig, fand er. Im Wasser bekäme er ja
wirklich keine Luft. Er würde doch lieber erst mal eine Trockenübung
machen. Und stieg, ohne auf eine Antwort von mir zu warten, aus dem
Wasser. Irgendwo imponierte mir der Mut dieses Mannes. Oder seine
grenzenlose Dummheit, was auch immer, es war bewundernswert. Ich
bewunderte es also 3 Sekunden, und stieg ihm dann wirklich nach. Oh, wir
können auch so, sagte ich, stellte ihm neben dem Swimmingpool das Bein und
legte ihm kurzerhand die Hand- und Fußfesseln an. Wie ein Fisch auf dem
Trocknen lag er auf dem Bauch. Hände und Füße geknebelt auf dem Arsch, gut
verschnürt und verpackt. So, das war die Trockenübung. Ich ging noch mal
zu dem Typen rüber, der mit dem Blowjob, ihr wisst schon, der grad aus dem
Swimmingpool stieg, und bat ihn, mir kurz zu helfen. Als er meine Bitte
erhört hatte, packte er Klaus kurzerhand an der Seite und rollte ihn die
zwei Meter über den Asphalt, bis er ganz dicht am Beckenrand lag. Ich
bedankte mich und er machte sich wieder auf den Weg zu seinem Liegestuhl,
wo seine Freundin schon mit gespreizten Beinen auf ihn wartete. Ich sah
gerade noch, wie sein Kopf zwischen ihren Schenkeln verschwand, als sie
mit ihren Händen in seine Haare griff und ihn sich zwischen die Beine zog.
Ich wandte
mich wieder meinem Klausi zu, der immer noch da lag und auf sein Schicksal
wartete. Er schaute zu mir auf und fragte: „Jetzt willst du doch gleich
ins wa..“ weiter kam er nicht, oder auf jeden Fall hörte ich ihn nicht,
denn das Wasser verschluckt doch die meisten Geräusche sehr gut. Ich hatte
ihm mit dem Fuß einen leichten Stoß gegeben, der schon gereicht hatte, um
ihn ins Wasser zu befördern. Sprudelnd tauchte er auf, versuchte
verzweifelt, sich über Wasser zu halten, was anscheinend gar nicht so
einfach ist, wenn man die Hände und die Füße nicht zu Hilfe nehmen kann
und der Wasserstand zu tief ist um Boden unter den.. äh.. Knien zu haben…
ich ging zur Treppe und ließ mich langsam ins Wasser gleiten. Genoss das
kühle Nass auf meiner Haut. Ließ das Wasser meinen Körper streicheln und
merkte und sah, wie meine Brustwarzen hart wurden. Dann ging ich auf ihn
zu und sah mir das traurige Bild etwas genauer an. Wie ein Fisch auf dem
Trocknen, es fällt mir kein besseres Synonym ein. Wie aussagekräftig,
findet ihr nicht? Ein Mensch, der seine Arme und Beine im Wasser nicht
bewegen kann sieht aus wie ein Fisch ohne Arme und Beine auf dem
Trockenen…
Aber ich
war ja kein böser Mensch. (damals noch nicht.. :o))) also erlöste ich ihn
von dem Bösen und zerrte seinen Kopf an den Haaren aus dem Wasser. So
konnte er, durch meine Hilfe, etwas zur Ruhe kommen und Luft tanken. Wie
ein Ertrinkender (hihi) rang er nach Luft, riss die Augen auf und füllte
seine Lungen mit Sauerstoff. Er gebärdete sich als wäre es das wichtigste
auf der Welt… mein Gott, habt ihr Männer keine anderen Probleme???
Jedenfalls
ließ ich ihn 2- oder 3-mal durchatmen, und als er wieder die kraft hatte,
mich anzuschauen, übrigens mit groossen, fragenden Augen, lächelte ich ihn
an und drückte ihn ganz langsam und vorsichtig wieder unter Wasser. Es
sieht total geil aus, wenn einen große, fragende Augen ansehen und langsam
im Wasser versinken. Müsst ihr mal machen, ist echt die Mühe wert! Doch
ich ließ ihn nicht ganz versinken, sondern holte ihn sofort wieder in die
Welt der Atmenden zurück, was ihn anscheinend so verwirrte, dass er gar
nicht zum einatmen kam, sondern bloß zum ausatmen, und dann war er schon
wieder einen Stock tiefer. Hey! Das war nicht böse! Ich meine.. er durfte
sich nun eins zu eins meine Brüste mit den harten Brustwarzen aus der Nähe
ansehen, und dass dieser Anblick atemberaubend ist, kann ich durchaus
verstehen…
Es war
richtig süß, mit anzusehen, wie er sich wand. Irgendwie weckt das wohl in
jeder Frau so eine Art Mutterinstinkt. So einem Menschen muss man einfach
helfen. Also schleifte ich ihn an den Haaren hinter mir her an den Rand
des Beckens. Am Einstieg, einer lang gezogenen Marmortreppe mit breiten
Stufen, ließ ich ihn los und drehte ihn auf den Rücken, damit sein Kopf
aus dem Wasser ragen und er atmen konnte. Wie erstarrt blieb er in dieser
Position liegen, um ja nicht die Balance zu verlieren. Ich schwamm zwei
Runden in dem doch recht großen Pool und ließ ihn so liegen. Während ich
schwamm, machte ich mir Gedanken darüber, wieso mich eine einfache
„Fußmassage“ so angemacht haben könnte. Ich spürte jetzt noch die Hitze
und Feuchtigkeit in meinem Unterleib, und wenn ich mir zwischen die Beine
griff, sogen meine Schamlippen meine Finger regelrecht in sich hinein.
Heiß und schmierig fühlte ich es zwischen meinen fingern, und ich musste
mich zwingen, meine Hand nicht ein Weilchen dort unten zu lassen. Fast
unwiderstehlich; nackt im angenehm kühlen Wasser zu stehen, die Aussicht
auf ein erstarrtes Opfer in Fesseln, die Hand zwischen den Beinen, und
dabei nicht auf erregende Gedanken zu kommen.
Hand
zwischen den Beinen. Es ist feucht. Langsam anfangen, den Kitzler zu
reiben. die Schamlippen auseinander ziehen, einen Finger hinein stecken,
die Hitze spüren, den nassen Finger rausziehen. Die Katze liegt immer noch
auf meinem Bein. Bagheera, geh runter, ich will meine Beine spreizen. Ein
Fußkick, ein Biss in den Fuß. Aua! Den Finger wieder reinstecken. Es ist
hell. Jemand hat das Licht angemacht. Licht.
Die Sonne
brennt. Ich musste in den Schatten. Klaus lag im Schatten. Diszipliniert
wie ich bin nahm ich meine Hand zwischen meinen Beinen hervor und schwamm
zu Klaus rüber. Er sollte mich befriedigen. Er sollte auch etwas davon
haben. Immer noch schwamm er brav obenauf. „Hallo Klaus.“ Grinste ich ihn
an. Gequält schaute er zu mir auf. „Alles klar bei dir?“ Ich sah ihm an,
dass es in seinem kopf rotierte. Was sollte er sagen? Was war die richtige
Antwort? Ich wollte es eigentlich gar nicht mehr wissen. Er war schon
wieder vom Rand des Beckens weggeschwemmt worden. Ich zog ihn an den
Haaren zu der Treppe und setzte mich auf eine Stufe, sodass nur noch meine
Waden und mein hintern vom Wasser umschlossen waren. Ich nahm seinen Kopf
zwischen meine Beine und schaute ihn mir an. Ich habe einen trockenen
Mund. Alle Feuchtigkeit hatte sich zwischen meinen Beinen gesammelt. Ich
ließ mir von einem Kellner meinen Drink an den Pool bringen und nahm einen
Schluck. Ganz gierig schaute Klaus mich dabei an. Also erbarmte ich mich,
stellte meine Füße auf seine Wangen und drückte ihn so unter Wasser. Sein
Kopf lag jetzt, gerade noch knapp mit Wasser bedeckt, unter mir. Ich stieß
ihm den Strohhalm von meinem Drink in den Mund und ließ den Cuba Libre aus
meinem in seinen Mund laufen. Hihi… es wollte husten… ich musste lachen
und verschluckte mich. Dabei ließ ich seinen Kopf los und er tauchte
langsam auf. Prustend und hustend kam sein Gesicht an die
Wasseroberfläche. „Das war lustig!“ „Noch mal!“ Grinste ich ihn an und
nahm einen weiteren Schluck von dem Glas. Er konnte gerade noch kurz
einatmen, schon hatte ich den Strohhalm zur Hand und seinen Kopf mit
meinen Füßen nach unten gedrückt. Langsam ließ ich die Flüssigkeit durch
den Strohhalm nach unten laufen, und es schluckte auch brav, wie ich
merkte.
„So, jetzt
will ich aber endlich auf meine Kosten kommen.“rief ich. Ich stellte das
Glas zur Seite und ließ ihn noch mal Luft holen. „Ich will jetzt von dir
unter Wasser geleckt werden. Ich stecke dir den Strohhalm in den Mund,
damit du ein bisschen Luft bekommst. Ich hoffe, er knickt nicht, wenn ich
mich auf dein Gesicht setze, sonst nützt er natürlich nichts. Aber das
merk ich dann bestimmt irgendwann…“
„Du
kriegst dann wieder Luft, wenn ich komme, sozusagen… es liegt also ganz
bei dir. Bist du fleißig und machst deine Sache gut, bekommst du eher
Luft.“ Ich spürte die Vorfreude am Pulsschlag zwischen meinen Beinen. Ich
drückte seinen Kopf nach unten, sah noch, wie er mich ängstlich ankuckte,
da klopft mir jemand auf die Schulter. Ich schiebe die Hand zur Seite,
will mich setzen. Doch wieder dieses impertinente Schulterklopfen. Forsch
drehe ich mich zu dem Störenfried um und frage genervt: “WAS???“
Vanessa,
wir wollten doch in den Freizeitpark…verständnislos sehe ich in Beates
erschrecktes Gesicht. wir haben alle verschlafen nach dem Frühstück, weil
wir so lange aufgeblieben sind gestern. Jetzt lohnt es sich nicht mehr, es
ist zu spät. Kommst du mit an den Strand?
Ich bin
völlig verwirrt. Ich wollte mich doch gerade.. Kim liegt doch noch im
Auto, in der Tiefgarage… ich war doch im Pool… in Benidorm… in dem
17-stöckigen Einkaufs-Zentr-….. da wird mir bewusst, dass es nur ein
Traum war… es gibt in Spanien keine Einkaufszentren. Geschweige denn
17-stöckige. Es gibt in Spanien auch keine Freiluftcafes mit Palmen und
Swimmingpool, in denen man tun und lassen kann was man will. Zumindest
kenne ich bis heute keins. Die kann man sich auch mit künstlerischer
Freiheit nicht herzaubern.
-Könnte
aber DER Renner werden. Wenn also jemand grad totaal viel Geld zur Hand
hat und nicht weiß, was er damit machen will… immer her damit, das wird
bestimmt ein Knüller. Also ich wär da sofort Gast.
Es war
also alles nur ein Traum. Aber… so real… ich fertige Beate kurz ab, indem
ich ihr meine Autoschlüssel gebe, damit sie an den Strand fahren können.
„Klaus bleibt übrigens auch da, er schläft wohl noch. Marco und Bernd
hocken unten vor dem Rechner, ich geh also mit den Kindern allein. „Bis
heute abend!“ Als sie endlich weg ist, kann ich meine Gedanken frei laufen
lassen. Wow! Ein richtig geiler Traum. Ich versuche, noch mal
einzuschlafen um weiter zu träumen, aber ich bin schon zu wach und
ausgeschlafen, denn es gelingt mir nicht. Meine Hand wandert zwischen
meine Beine und erinnert sich an das Gefühl, wie er meine Zehen geleckt
hat. Ich bin feucht zwischen den Beinen als hätte ich ins Bett gepinkelt.
Ohne Druck gleiten meine Finger zwischen die Schamlippen, erhitzt und
erregt schmiegen sich die geschwollenen Falten um meine Finger. Ja, das
Gefühl ist noch da. Ich wollte mich gerade auf sein Gesicht setzen. Klaus
schläft im Zimmer nebenan. Ohne groß nachzudenken schiebe ich die Decke
zur Seite und steige aus dem Bett. Ich tapse im Dunkeln über den
Steinboden ins andere Schlafzimmer. Leise schiebe ich die beiden
Schwingtüren voneinander und schlüpfe durch die Öffnung in den Raum. Ich
kann hören, wie er sich im Bett bewegt. Er schaut auf: „Vanessa, was
machst du denn hier?
„Du musst
mir nur kurz was helfen, bitte.“ Entgegne ich.
Ohne groß
weitere Worte zu verlieren, gehe ich auf ihn zu und hocke mich über sein
Gesicht. „Leck mich.“ Flüstere ich. Langsam lasse ich mich auf sein
Gesicht runter. Schon als seine Nase die Innenseiten meiner Oberschenkel
berührt, durchzuckt es mich heiß. Ich rutsche in die richtige Position,
bis ich seine Nase an meinem Poloch spüre. Ich ziehe meine Pobacken
auseinander und drücke das enge Loch runter, bis ich seine Nase dicht um
meinen Schließmuskel spüre. Ich fange an, auf seinem Gesicht zu reiten.
Jetzt spüre ich endlich seine Zunge. Ich kann es nicht mehr zurückhalten
und atme hörbar aus. Nachdem er den Weg mal gefunden hat, macht er seine
Sache sehr gut. Heiß und nass bearbeitet seine Zunge meinen Kitzler, saugt
ihn zwischen seine Lippen und fickt mich mit vermeintlich harten Stößen.
Ich drücke mich immer fester auf sein Gesicht, will seine Zunge tiefer in
mir spüren, greife nach vorne an seinen nackten Bauch und verhake meine
langen Fingernägel schmerzhaft in seinem Fleisch. Mit den Füßen stehe ich
auf seinen Armen und fixiere diese so, dass ich freien Zugang zu seinem
Oberkörper habe. Wieder und wieder ramme ich meine Fingernägel in seine
Brust und seinen Bauch, und immer wilder leckt und saugt seine Zunge an
meinem Kitzler. Kurz bevor ich explodiere und mich in ihn ergieße, spüre
ich Blut unter meinen Fingernägeln. In dem Moment verkrampft sich mein
Körper, und somit natürlich auch noch mal meine Nägel, (aber dafür kann
ich nix, das ist Reflex!!!) Ich spüre, wie das Blut durch meinen Körper
pocht und es fühlt sich an wie wenn ein Fluss heißer Lava durch meinen
Unterleib einen Ausgang findet. Ich kann nicht verhindern, dass ein
unterdrückter Schrei meiner Kehle entfährt und ich mich aufbäume. Noch
Sekunden später zuckt es durch meinen Körper, während der Orgasmus langsam
abebbt. Ich hake meine Nägel aus seinem Brustfleisch und setze mich
vorsichtig auf, strecke meine Beine und entlaste mein Becken. Wie in
Trance stehe ich auf und wische mir die Spucke aus den Mundwinkeln. Jetzt
spüre ich meinen Kopf schmerzen. „Kopfschmerzen? Woher kommen die denn..“
denke ich. Und während ich langsam das Zimmer verlasse, merke ich, dass
ich nur noch meine linke Socke anhabe. (ich habe ab und zu Socken an im
bett, da ich oft kalte Füße habe. Aber eigentlich ziehe ich immer zwei
Socken an. Einen rechts, einen links…)Da fällt mir ein, dass da ja noch
ein Typ im Bett liegt. Ich drehe mich um, schaue ihn an und sage: „Ach ja,
danke.“ Dann verlasse ich das Zimmer und ziehe die Schiebetür hinter mir
zu. |